Lernen braucht Freude.


Teil 3: Lernen braucht Freude

Jedes Lernen braucht Zeit. Zeit und Freude, an dem was man macht, erlebt und erlernt. 
Lernen – egal in welchem Zusammenhang – braucht immer:

  1. Zeit und Wiederholungen (Teil 1)
  2. Ruhe und eine angenehme Atmosphäre (Teil 2)
  3. Freude und Begeisterung für das, was man tut! (Teil 3)

Dies ist der letzte Teil meiner Blogreihe zum Thema „Lernen“. In diesem Beitrag möchte ich darauf schauen, wie wichtig es ist, Freude an der Arbeit mit seinem Pferd zu haben.
Auch hier handelt es sich um einen Laien-Beitrag. Ich bin kein Gehirnforscher. Ich versuche zu verstehen – und gebe es euch nach bestem Wissen und Gewissen an euch weiter.

 

Nur das, was mit Freude und Begeisterung erlernt wurde, verankert sich im Kopf und im Verhalten!
Gehen wir davon aus, dass wir alles richtiggemacht haben und eine wunderschöne Straße geschaffen haben. Die Fahrbahn ist eben und perfekt geschwungen. Nun wollen wir sehen, wie das Gesamtbild aussieht. Gibt es Blumen, Bäume und andere schöne Dinge abseits des Weges? Bewegen wir uns durch eine hübsche Landschaft, die in leuchtenden, satten Farben erstrahlt?

Kurz: Wie gestalte ich die Zusammenarbeit mit meinem Pferd?

Ich finde, Freude durch Harmonie und Vertrauen sollten immer das Ziel jeglicher Zusammenarbeit mit unserem Pferd sein. Krafteinwirkung, Schmerzen und falsch verstandene Dominanz sind immer fehl am Platz. Neugier, Begeisterung, Freude an dem, was wir tun – das sollte unser Antrieb bei der Zusammenarbeit mit unserem Pferd sein. Egal, ob wir für das nächste Turnier trainieren oder hauptsächlich eine schöne Zeit im Gelände haben möchten.

Wir schaffen uns die Welt mit unserem Pferd selbst. Wir ganz allein sind dafür verantwortlich, wie wir durch diese Welt reisen möchten. Ich wünsche mir Freude und Stolz, auf das, was Mensch und Pferd gemeinsam geschaffen haben. Egal, wohin der Weg jeden Einzelnen führt: Freude, etwas miteinander zu erleben – das wünsche ich auch jedem Menschen mit seinem Pferd!